Die Grüne Jugend Kiel beurteilt das Verhalten der Kooperation zu der Thematik des sicheren Hafens als erneut mutlos. 

Leevke Puls, Sprecherin der Grünen Jugend Kiel: „Der erneute Aufschlag lässt leider nach wie vor eine eindeutige Selbsterklärung zum sicheren Hafen vermissen. Zudem ist es sehr schade, dass die Landeshauptstadt offenbar nur bei einer ‘gerechten Verteilung’ bereit ist, Geflüchtete aufzunehmen. Es ist offensichtlich, dass die Grünen hiermit SPD und FDP entgegenkommen.

Vor allem die SPD enttäuscht erneut und zeigt, wie wenig sie Kiel als die ‘Solidarity City’ sehen, zu der sie Kiel noch vor wenigen Monaten erklärt hatten. Trotz ein paar guter Punkte, wie dem Appell an die Bundesregierung, bleibt unterm Strich zu wenig. Es wird eine Unterstützung für Seebrücke ausgesprochen, aber sich nur in sehr verhaltenem Maße für ihre Inhalte stark gemacht.

Wir fordern endlich ein klares Bekenntnis von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer zu Kiel als ‘Sicherem Hafen’: Kiel ist kein ‘Sicherer Hafen’, wenn die Forderung danach die Ratsversammlung nicht passiert.“