Infolge der Coronapandemie wird zur Zeit deutschlandweit über ein Feuerwerksverbot an Silvester debattiert. Die Grüne Jugend spricht sich für ein solches Verbot aus und kommentiert dies.
Dazu Lars Brommann, Sprecher der Grünen Jugend Kiel:
Unabhängig von durch Böllern freigesetztem Feinstaub und den Tieren, die durch die Lautstärke gestört und in Panik versetzt werden, ist es dieses Jahr unabdingbar, angesichts der weiterhin steigenden Fallzahlen die Krankenhäuser und das dortige Personal zu entlasten. Damit schließen wir uns der Forderung der Deutschen Umwelthilfe und der Deutschen Polizeigewerkschaft nach einem Feuerwerksverbot an.
Dazu ergänzt Nelly Waldeck, Sprecherin der Grünen Jugend Kiel:
Die aktuellen Coronazahlen sind trotz der Verschärfungen noch problematisch hoch. Über Weihnachten und Silvester werden private Treffen zunehmen und somit auch die Fallzahlen steigen. Angesichts dessen sollten wir Krankenhauseinlieferungen durch Brandverletzungen oder Atemwegserkrankungen wegen der massiven Feinstaubbelastung unbedingt vermeiden. Weitere Faktoren wie die Umweltverschmutzung durch Müll und Feinstaub sowie die langfristige Gesundheitsbelastung der Bürger*innen zeigen klar, welche Kosten die Gesellschaft für das jährliche Feuerwerk tragen muss. 65% der Bürger*innen haben sich dieses Jahr für ein Verbot ausgesprochen. Daraus sollte die Ratsversammlung Konsequenzen ziehen.